ai News: Menschenrechtsverteidigerin verhaftet, unter großer Gefahr von Folter

Als Reaktion auf die Verhaftung von Pham Doan Trang sagte die stellvertretende Regionaldirektorin für Kampagnen von Amnesty International, Ming Yu Hah:

„Die Verhaftung von Pham Doan Trang ist verwerflich. Sie ist eine führende Persönlichkeit im Kampf für die Menschenrechte in Vietnam. Sie hat unzählige junge Aktivisten dazu inspiriert, sich für ein gerechteres, integrativeres und freieres Vietnam einzusetzen.“

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Aktualisiert: Kurzdossier Vietnam

Amnesty Kerze als Favicon

Die Koordinationsgruppe Vietnam stellt hiermit ihr im Juli 2020 aktualisertes Kurzdossier Vietnam vor. In den letzten Jahren wurden einige politische Gefangene freigelassen. Diese sind jedoch häufig Repressalien ausgesetzt und werden in der Regel nach ihrer Entlassung für mehrere Jahre unter Hausarrest gestellt. Werden politische Gefangene vor dem Ablauf ihrer Haftzeit freigelassen, müssen sie einwilligen, sofort Weiterlesen

Hồ Duy Hải: Update

Die vietnamesische Nationalversammlung hat angekündigt, dass sie den Todesstrafenprozess von  Hồ Duy Hải überprüfen wird, nachdem der Oberste Gerichtshof in den vergangenen Wochen seine Berufung gegen seine Verurteilung wegen Mordes abgelehnt hatte. Ein Ausschuss der Versammlung wird den Fall von speziellen Organen untersuchen lassen und Empfehlungen abgeben. Weiterlesen

Urgent Action für Thủy Tuất und seine Tochter

Amnesty Kerze

Zwei Personen, die zu dem Verlagshaus Liberal Publishing House gehören, sind in Ho-Chi-Minh-Stadt von der Polizei inhaftiert und misshandelt worden. Die Tochter des Einen wurde willkürlich festgenommen. Seit Anfang Oktober 2019 sind Dutzende dem Verlag nahestehende Personen im Rahmen einer augenscheinlich gezielten Kampagne ins Visier genommen worden. Es handelt sich hierbei um Personen, die entweder für das Verlagshaus arbeiten bzw. gearbeitet haben oder dessen Bücher gekauft oder gelesen haben sollen.

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ai Offener Brief: Menschenleben der Rohingya auf See in Gefahr

1 May 2020, Index number: ASA 03/2258/2020

Mehrere Fischtrawler mit Hunderten von Frauen, Männern und Kindern – vermutlich Rohingya – sind derzeit auf See gestrandet, nachdem ihnen von Regierungen unter Berufung auf pandemiebedingte COVID-19-Beschränkungen die Erlaubnis zum Ausschiffen verweigert wurde. Amnesty International fordert die Regierungen in der Region auf, zusammenzuarbeiten und unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen, deren Leben in Gefahr ist, zu schützen. Weiterlesen